Basale Stimulation

Die Basale Stimulation ist eine gezielte Anregung einer Person durch das Einwirken isolierter Reize. Es soll die Wahrnehmungsfähigkeit angeregt werden.

 

Das Verfahren ist als Konzept für Früh- und Wahrnehmungsförderung für geistig und körperlich behinderte Kinder von Herrn Professor Andreas Fröhlich entwickelt worden. Er hat es erprobt und es ist aufgrund der großen Erfolge, besonders von Frau Christel Bienstein, in der Pflegeausbildung übernommen worden. Das ständig erweiterte Konzept bietet sehr viele pflegerische und therapeutische Möglichkeiten.

 

Diese Förderpflege sollte in keiner Alten- oder Pflegestation fehlen.

 

Die Basale Stimulation hat eine grundlegende, elementare und allgemeingültige Bedeutung aller Menschen - ob gesund oder krank, ob alt oder jung.

 

Das Spektrum für den Einsatz der Basalen Stimulation (Erlebnispädagogik) ist all- oder lebensumfassend. Der Beginn ist mit der pränatalen Phase (im Mutterleib) und endet erst nach dem Tod, denn auch Hinterbliebene können oder sollen sich Ihrem Verstorbenen noch durch Berührungen nähern.

 

Grundwahrnehmungsbereiche:

- Mechanische Reize (taktil)

- Eigenbewegung (kinästetisch)

- Gleichgewicht (vestibular)

- Geschmack (gustatorisch)

- Geruch (olfaktorisch)

- Hörsinn (auditiv)

- Sehsinn (visuell)

 

 

 

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